Artemis‑2‑Pilot plädiert für äquatoriale Mondlandungen
Der Pilot der Artemis‑2‑Mission äußerte die Ansicht, dass die erste bemannte Rückkehr zum Mond besser in den weniger schwierigen äquatorialen Gebieten beginnen sollte, bevor man das südpolare Gebiet ins Visier nimmt.
Er betonte, dass die technischen Herausforderungen bei einer Landung in der Nähe des Südpols – etwa extreme Temperaturwechsel, lange Schatten und schwierige Navigation – das Risiko für die Crew erhöhen würden.
Ein aterrizung näher am Äquator hingegen würde günstigere Lichtverhältnisse und ein stabileres Terrain bieten, was die Systemtests und die Gewöhnung an die Mondoberfläche erleichtern könnte.
Der Astronaut verwies zudem auf die Möglichkeit, dort erste Ressourcen‑Experimente durchzuführen, bevor komplexere Missionen an den Polen gestartet werden.
NASA hat bisher erklärt, dass das Südpol‑Programm wegen des vermuteten Wassereises Priorität genießt, doch der Pilot sieht einen schrittweisen Ansatz als sinnvoller an.
Er schließt mit der Forderung nach weiteren Studien, die die Vorteile beider Landeplätze quantifizieren, damit Entscheidungsträger auf einer soliden Datenbasis handeln können.