Die ehrgeizige Planung von Artemis‑3
Für 2027 hat die NASA die Artemis‑3-Mission ins Leben gerufen, die als komplexeste Unternehmung der Agentur gilt. Das Vorhaben umfasst drei große Raketenstarts, zwei private Mondlander-Prototypen, die noch nicht gebaut wurden, und ein umfangreiches Zusammenspiel aller Beteiligten.
Die drei Raketenstarts
Der erste Start erfolgt mit dem Space Launch System (SLS), einer der stärksten Trägerraketen der Welt. Im zweiten Schritt soll die Heavy‑Lift‑Rakete Blue Origin’s New Glenn eingesetzt werden, um die Versorgungslieferungen zum Mond zu bringen. Der dritte und letzte Start wird von SpaceX mit der Starship-Rakete durchgeführt, die als Transportmittel für Astronauten und Ausrüstung dient.
Private Mondlander im Fokus
Zusätzlich zu den traditionellen Raumfahrzeugen plant die NASA, zwei private Mondlander zu integrieren: Bigelow Aerospace’s Bigelow Lunar Lander und die von Astrobotic Technologies entwickelte Peregrine. Beide Prototypen sollen noch in der Entwicklungsphase sein und später im Rahmen von Artemis‑3 eingesetzt werden.
Die Herausforderung der Koordination
Die Koordination von drei unterschiedlichen Trägerraketen und zwei privaten Lander-Prototypen erfordert ein hochkomplexes Logistik- und Kommunikationssystem. Die NASA arbeitet eng mit den jeweiligen Unternehmen zusammen, um Kompatibilität, Timing und Sicherheit zu gewährleisten. Trotz der Fortschritte bleibt die Frage, ob die verschiedenen Systeme nahtlos zusammenarbeiten können.