Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat seit längerem den Mondsüdpol als bevorzugtes Ziel für die erste bemannte Artemis-Landung im Auge.
Warum der Äquator eine Alternative sein könnte
Victor Glover, der Pilot der Artemis-II-Mission, äußerte in einem Interview, dass die Agentur stattdessen ein leichteres und sichereres Gebiet am Mondäquator in Betracht ziehen sollte.
Er erklärte, dass die Region am Äquator mehr Sonnenlicht erhält, was die Energieversorgung von Landegeräten erleichtert und die Temperaturbedingungen milder macht.
Zudem sei das Gelände dort weniger stark von Kratern und steilen Hängen geprägt, wodurch das Risiko von Landungsfehlern reduziert werden könnte.
Die endgültige Entscheidung über die Landezone steht noch aus und hängt von weiteren Studien zu Sicherheit, Wissenschaftlichem Nutzen und technischer Durchführbarkeit ab.