Teilchen aus dem Nichts bei hoher Beschleunigung
Physiker beschreiben ein Phänomen, bei dem Beobachter, die stark beschleunigt werden, im Vakuum eine schwache Strahlung aus echten Teilchen messen. Dieser Effekt tritt ohne jedes Schwarze Loch auf und wird allein durch die Bewegung des Beobachters erzeugt.
Die sogenannte Unruh-Strahlung gilt als Verwandte der von Stephen Hawking vorhergesagten Hawking-Strahlung. Während letztere an den Rand eines Schwarzen Lochs gebunden ist, benötigt erstere lediglich ein beschleunigtes Bezugssystem – etwa eine Rakete mit gezogenem Schubhebel.
Zusammenhang mit der relativistischen Physik
In der Beschleunigten Bezugssystemen zeigt sich, dass das leere Vakuum aus Sicht des Reisenden nicht wirklich leer ist. Die quantenfeldtheoretische Betrachtung lässt thermische Anregungen entstehen, die einem ruhenden Beobachter verborgen bleiben.
- Unruh-Effekt entsteht durch gleichmäßige Beschleunigung
- Kein Schwarzes Loch notwendig
- Verwandtschaft zur Hawking-Strahlung gegeben
- Messbar erst bei extrem hohen Beschleunigungen
Raumfahrttechnisch ist der Effekt heute noch nicht direkt nachweisbar, da die nötigen Beschleunigungen weit über den Möglichkeiten aktueller Antriebe liegen. Dennoch liefert er wichtige Einsichten für die Vereinheitlichung von Quantenphysik und Relativitätstheorie.