Astronomie & Universum

Geladene Staubkörner könnten Schlüssel zur Erwärmung der Sonnenkorona sein

1 Min. Lesezeit
Geladene Staubkörner könnten Schlüssel zur Erwärmung der Sonnenkorona sein
KI-generierte Illustration
Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell auf Basis öffentlicher Quellen aufbereitet.

Ein Forscher der University of Alabama in Huntsville hat eine Studie im Fachjournal The Astrophysical Journal veröffentlicht, die eine neue Erklärung für das extrem hohe Temperaturen in der Sonnenkorona vorschlägt.

Während die sichtbare Oberfläche der Sonne etwa 5.500 Grad Celsius heiß ist, erreicht die darüber liegende Korona Temperaturen von mehreren Millionen Grad. Dieses Temperaturgefälle stellt seit Jahrzehnten ein Rätsel für die Sonnenphysik dar.

Die Studie weist darauf hin, dass winzig kleine Staubkörner, die durch das Sonnenlicht elektrisch geladen werden, mit den magnetischen Feldern und Plasmaschwingungen in der Korona interagieren könnten. Über diesen Mechanismus könnte Energie effizient von der tieferen Sonnenatmosphäre nach außen transportiert werden.

Falls die Hypothese bestätigt wird, würde sie unser Verständnis der Sonnenenergiebilanz und des Sonnenwinds grundlegend verändern. Weitere Beobachtungen mit Sonnenteleskopen wie Parker Solar Probe und Solar Orbiter sind nötig, um die Anwesenheit und Wirkung solcher Staubteilchen zu überprüfen.

Häufige Fragen

Was ist das Hauptproblem bei der Koronenheizung?

Die sichtbare Oberfläche der Sonne ist nur etwa 5.500 Grad heiß, während die äußere Korona Temperaturen von mehreren Millionen Grad erreicht – ein großer Temperaturunterschied, dessen Ursache bisher nicht vollständig verstanden ist.

Wie könnten geladene Staubteilchen die Energieübertragung beeinflussen?

Winzig kleine Staubkörner, die durch Sonnenstrahlung elektrisch geladen werden, können mit den magnetischen Feldern und Plasmaschwingungen in der Korona interagieren und dadurch Energie von der tieferen Sonnenatmosphäre nach außen transportieren.

Welche weiteren Schritte sind geplant, um die Theorie zu testen?

Zukünftige Missionen wie die Parker Solar Probe und der Solar Orbiter sollen die Anwesenheit und Eigenschaften solcher geladener Staubpartikel in der Nähe der Sonne messen, um die Hypothese zu bestätigen oder zu widerlegen.