Verstopfung ist ein häufiges Beschwerdebild bei Astronauten, die längere Zeit im Weltraum verbringen.
Bisher war unklar, warum die Schwerkraftlosigkeit zu Verdauungsproblemen führt.
Eine aktuelle Untersuchung der Universität Kopenhagen, durchgeführt in Zusammenarbeit mit der NASA, hat Blutproben von Raumfahrern analysiert, um biochemische Marker zu identifizieren, die auf Veränderungen im Magen-Darm-Trakt hinweisen.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Mikrogravität die Hormonbalance und die Enzymaktivität im Verdauungssystem beeinflusst, was zu einer verlangsamten Passage führen kann. Diese Erkenntnisse könnten künftig zur Entwicklung spezifischer Gegenmaßnahmen beitragen.