Start der Rettungsmission
Am Freitag startete ein speziell konstruiertes Raumfahrzeug mit drei Armen von einer US‑Startanlage in den Erdorbit. Das Fahrzeug, das von einer privaten Partnerfirma gebaut wurde, soll ein NASA‑Teleskop, das sich aufgrund einer fehlerhaften Umlaufbahn in Gefahr befindet, einfangen und sicher zu einer kontrollierten Rückkehr führen.
Hintergrund des Problems
Das betroffene Teleskop, das seit mehreren Jahren wissenschaftliche Daten liefert, hat seine orbitale Stabilität verloren. Ohne Korrekturmaßnahmen würde das Instrument in den nächsten Wochen wieder in die Erdatmosphäre eintreten und dabei zerstört werden.
Ablauf der Rettungsaktion
Nach Erreichen der Zielhöhe wird das dreibeinige Raumfahrzeug mithilfe seiner flexiblen Greifarme das Teleskop annähern und festhalten. Anschließend soll es das Objekt in eine niedrigere, stabile Umlaufbahn bringen, wo ein späterer Rücktransport mit einem Versorgungsschiff erfolgen kann. Die Mission ist auf eine maximale Dauer von drei Tagen ausgelegt.
Ausblick
Erfolgreiche Durchführung würde nicht nur die teure Wissenschaftsinfrastruktur retten, sondern auch die Machbarkeit von Servicemissionen an großen Satelliten und Teleskopen demonstrieren. Die Raumfahrtbehörden beobachten die Entwicklung aufmerksam und planen bereits weitere Einsätze ähnlicher Technologie.