Entwicklung von Nutzlast‑Elektronik für Landsat 10
Das in Texas ansässige Southwest Research Institute (SwRI) übernimmt die Konstruktion der elektronischen Systeme, die die Sensoren und Kommunikationsmodule der neuen Landsat‑10‑Mission steuern. Die Bauteile müssen den harten Bedingungen des Weltraums standhalten und gleichzeitig eine hohe Datenrate für die Erdbeobachtung gewährleisten.
Flugssoftware für die Missionssteuerung
Parallel zur Hardware entwickelt SwRI die Flugsoftware, die die Satellitenbahn, die Energieverwaltung und die Bildaufnahme koordiniert. Die Software wird in einer modularen Architektur bereitgestellt, um zukünftige Updates und Anpassungen zu ermöglichen.
Weiterführung einer jahrzehntelangen Partnerschaft
Die Zusammenarbeit zwischen der NASA und dem US Geological Survey (USGS) im Rahmen des Landsat‑Programms reicht bis ins Jahr 1972 zurück. Mit Landsat 10 wird die Serie um einen zehnten Satelliten erweitert, der nach aktuellem Plan im Jahr 2031 starten soll.
Erwartete Leistungen der neuen Mission
Landsat‑10 soll verbesserte Auflösung und erweiterte spektrale Bänder liefern, um die globale Überwachung von Klima, Landnutzung und natürlichen Ressourcen zu unterstützen. Die gesammelten Daten werden voraussichtlich zu den über zehn Millionen Bildern hinzuzählen, die das Programm seit seiner Gründung bereitgestellt hat.
Blick in die Zukunft
Die Entwicklung von Elektronik und Software bei SwRI ist ein zentraler Baustein für den Erfolg von Landsat 10. Sobald der Satellit im Orbit ist, wird er nahtlos in die bestehende Dateninfrastruktur von NASA und USGS integriert, um die Kontinuität der Erdbeobachtungsdaten sicherzustellen.