Satelliten & Kommunikation

Erster erfolgreicher Positionsfix mit authentifiziertem Galileo-Signal unter Spoofing-Bedingungen

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Erster erfolgreicher Positionsfix mit authentifiziertem Galileo-Signal unter Spoofing-Bedingungen
KI-generierte Illustration
Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell auf Basis öffentlicher Quellen aufbereitet.

Am Nachmittag des 16. September fanden über Europa zwei Stunden lang Tests statt, bei denen fünf operative Galileo‑Satelliten ein neues, verschlüsseltes Navigationssignal ausstrahlten. Das Signal gehört zum künftigen Signal Authentication Service (SAS), der die Echtheit der übertragenen Daten mittels kryptographischer Verfahren sicherstellen soll.

Die Bodensensoren wurden an zwei verschiedenen Orten aufgestellt: am Andøya‑Raumfahrtzentrum in Norwegen und im ESA‑Navigationslabor ESTEC in den Niederlanden. Beide Empfangssysteme konnten ihr Positionssignal erfolgreich entschlüsseln und eine genaue Positionsbestimmung vornehmen.

Es handelt sich dabei um den ersten realen Einsatz eines authentifizierten Galileo‑Signals unter Bedingungen, die Spoofing‑Versuche simulieren. Die erfolgreichen Fixes zeigen, dass das SAS‑Konzept auch in einem lebendigen Umfeld funktioniert und potenziell manipulierte Signale erkennt.

Die Ergebnisse werden nun ausgewertet, um den Dienst weiter zu reifen und die spätere operative Nutzung vorzubereiten. Weitere Tests sind geplant, um die Widerstandsfähigkeit gegen verschiedene Angriffsszenarien zu bestätigen.

Häufige Fragen

Was ist der Signal Authentication Service (SAS)?

Der SAS ist ein künftiger Dienst von Galileo, der durch Verschlüsselung die Echtheit der Navigationssignale bestätigt und Spoofing‑Angriffe erschwert.

Wo fanden die Bodenmessungen statt?

Die Messungen erfolgten am Andøya‑Raumfahrtzentrum in Norwegen und im ESA‑Navigationslabor ESTEC in den Niederlanden.

Wie lange dauerte der Test und wie viele Satelliten waren beteiligt?

Der Test dauerte zwei Stunden und nutzte fünf operative Galileo‑Satelliten.