Neuer ESA-Beitrag zur Artemis‑3-Mission
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat im Zuge von Gesprächen mit den Partnern des Artemis‑Programms einen Astronauten für die dritte Mondlandungsmission, Artemis 3, vorgeschlagen. Ziel der Verhandlungen ist es, die Rollen der beteiligten Raumfahrtbehörden neu zu definieren und die Präsenz europäischer Astronauten auf dem Mond zu sichern.
Artemis 3, die erste bemannte Mondlandung seit den Apollo‑Flügen, soll im Rahmen des von der NASA geleiteten Programms stattfinden. Die ESA strebt an, im Rahmen einer überarbeiteten Aufgabenverteilung einen Platz für einen europäischen Astronauten im Besatzungsplan zu erhalten. Dies würde den langfristigen Plan der ESA unterstützen, ihre Astronauten regelmäßig zu Mondmissionen zu entsenden.
Die Verhandlungen umfassen neben der Besatzungszuordnung auch Fragen zu Technologiebeiträgen, wissenschaftlichen Experimenten und Logistik. Die ESA hat bereits mehrere Komponenten für das Artemis‑Programm bereitgestellt, darunter das European Service Module, das als Antriebseinheit für das Orion-Raumfahrzeug dient.
- Ein ESA-Astronaut soll Artemis 3 begleiten.
- Verhandlungen zielen auf angepasste Rollenverteilung im Mondprogramm.
- EU‑Beitrag stärkt langfristige Mondpräsenz.
Die Gespräche befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium, jedoch ist ein endgültiger Beschluss noch ausstehend. Beide Seiten betonen die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit, um die gesteckten Ziele für die Rückkehr zum Mond zu erreichen.