Live‑Gespräch von der ISS zur ILA Berlin
Am 19. Juni 2026 nahm ESA-Astronautin Sophie Adenot während ihres Aufenthalts auf der Internationalen Raumstation (ISS) an einer Live‑Übertragung der ILA Berlin teil. In einem rund 19‑minütigen Segment beantwortete sie Fragen zu ihrem Alltag im All, zu den wissenschaftlichen Aufgaben an Bord und zu den langfristigen Zielen Europas im Bereich der bemannten Raumfahrt.
Gemeinsam mit ESA-Direktor Josef Aschbacher und dem Direktor für Human‑ und Robotik‑Exploration Daniel Neuenschwander führte das Gespräch weitere ESA‑Astronauten, Alexander Gerst und Matthias Maurer, sowie Thomas Reiter, Leiter des Raum‑ und Sicherheitsdepartements im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und ehemaliger ESA‑Astronaut, mit. Die Runde thematisierte aktuelle Missionen, die Entwicklung neuer Trägerraketen und die geplante Rückkehr Europas zur Mondoberfläche.
Die Teilnehmenden betonten, dass die internationale Zusammenarbeit nach wie vor das Rückgrat der ISS‑Operationen bildet und dass Europa seine Position durch die Entwicklung des Orion‑ähnlichen Raumfahrzeugs und die Beteiligung an Artemis‑Missionen stärken will. Adenot hob hervor, wie wichtig es sei, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern, und verwies auf Bildungsprogramme, die aus der ISS heraus realisiert werden.
- Einblick in den Alltag einer Astronautin auf der ISS
- Diskussion über Europas strategische Ziele in der bemannten Raumfahrt
- Einbindung von Politik und Wissenschaft in den Dialog
Die Aufzeichnung des Gesprächs steht im Rahmen des ILA‑Archivangebots zum Abruf bereit.