Genehmigung für Pilotmission erteilt
Die US-amerikanische Federal Communications Commission (FCC) hat dem kalifornischen Start-up Reflect Orbital die Erlaubnis zum Start eines ersten im Orbit operierenden Spiegelsystems erteilt. Mit der Freigabe darf das Unternehmen eine Demonstrationseinheit in eine Erdumlaufbahn bringen, deren Aufgabe darin besteht, Sonnenlicht gezielt auf die Erdoberfläche umzulenken.
Zeitplan und geplante Flotte
Nach Angaben des Unternehmens soll der Erstflug noch im Verlauf des laufenden Jahres erfolgen. Sollte das Konzept aufgehen, könnte in den kommenden zehn Jahren eine deutlich größere Anzahl solcher Raumfahrzeuge folgen. Reflect Orbital nennt hierbei eine Größenordnung von mehreren Zehntausend Einheiten als langfristiges Ziel.
- FCC erteilt Lizenz für ersten Spiegelsatelliten
- Start der Demonstrationsmission für dieses Jahr vorgesehen
- Langfristig bis zu mehrere Zehntausend Einheiten möglich
Die Technologie zielt darauf ab, reflectiertes Sonnenlicht für Anwendungen am Boden bereitzustellen, etwa um Energieerzeugung oder landwirtschaftliche Prozesse zu unterstützen. Über die genauen technischen Spezifikationen der ersten Einheit und den verwendeten Trägerraketentyp machte das Unternehmen in der öffentlichen Mitteilung keine Angaben.
Die Entscheidung der FCC markiert einen ersten regulatorischen Schritt für kommerzielle Spiegelkonstellationen im niedrigen Erdorbit. Weitere Prüfungen durch andere Aufsichtsbehörden könnten folgen, sobald konkrete Missionsprofile für größere Flotten vorliegen.