Übersicht der Sichtbarkeit
Im Monat September treten die fünf hellen Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn gleichzeitig am Abendhimmel auf. Ihre Positionen ändern sich langsam, sodass sie über mehrere Wochen hinweg zu unterschiedlichen Zeiten erkennbar sind.
Merkur erscheint meist kurz nach Sonnenuntergang tief am westlichen Horizont und ist nur wenige Tage gut sichtbar, bevor er wieder in die Sonne eingetaucht wird. Venus hingegen bleibt als helles Morgen- oder Abendstern über längere Zeit hinweg erkennbar und erreicht ihre größte Elongation Mitte des Monats.
Mars zeigt sich im Südosten und zeichnet sich durch sein rötliches Licht aus. Er ist während der gesamten Monatsspannen über dem Horizont zu finden und wird gegen Ende des Monats höher am Himmel stehen. Jupiter, der größte Planet des Sonnensystems, dominiert den südöstlichen Himmel nach Sonnenuntergang und bleibt bis spät in die Nacht sichtbar.
Saturn vollendet die Gruppe mit seinem charakteristischen Ringlicht, das zwar bloß mit bloßem Auge nicht zu erkennen ist, aber der Planet selbst als helles, gelblich-weißes Objekt tief im Südwesten zu sehen ist. Für die beste Beobachtung empfiehlt sich ein Ort mit geringem Lichtverschmutzung und ein klarer Horizont. Ein kurzer Blick nach Sonnenuntergang reicht oft aus, um alle fünf Planeten nacheinander zu entdecken.