Ein internationales Team von Forschern hat das MeerKAT-Radioteleskop in Südafrika genutzt, um schwache Emissionen von neutralem Wasserstoff zu registrieren, die aus einer Zeit stammen, als das Universum noch deutlich jünger war als heute.
Methodik und Beobachtungen
Die Wissenschaftler richteten das Teleskop auf einen bestimmten Himmelsabschnitt aus und sammelten über mehrere Stunden Daten. Durch spezielle Filtertechniken konnten sie das charakteristische 21-Zentimeter-Linie des Wasserstoffs aus dem Rauschen herausfiltern.
Bedeutung für die Kosmologie
Die entdeckten Signale ermöglichen Rückschlüsse auf die Dichte und Verteilung von Materie im frühen Kosmos. Sie helfen dabei, Modelle der Galaxienbildung und der großräumigen Struktur des Universums zu verfeinern.
Weitere Beobachtungen sind geplant, um die Ergebnisse zu bestätigen und die Reichweite der Messungen zu erweitern.