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JWST zeigt, wie Gas aus protoplanetaren Scheiben entweicht

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JWST zeigt, wie Gas aus protoplanetaren Scheiben entweicht
KI-generierte Illustration
Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell auf Basis öffentlicher Quellen aufbereitet.

Planeten entstehen aus Scheiben aus Gas und Staub, die junge Sterne umgeben. Doch das Gas, das für das Wachstum der Planeten nötig ist, steht nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung.

Beobachtungen mit dem James Webb Space Telescope

Das Weltraumteleskop hat Infrarotsignale von mehreren protoplanetaren Scheiben aufgefangen. Dabei konnten Ströme von kaltem Gas nachgewiesen werden, die von der Scheibe nach außen drängen. Die Daten zeigen, dass das Gas nicht gleichmäßig verdunstet, sondern in strukturierten Ausströmungen verschwindet.

Bedeutung für die Planetentstehung

Die beobachteten Gasflüsse deuten darauf hin, dass das verfügbare Material schneller abnimmt als in früheren Modellen angenommen. Dadurch haben wachsende Planeten weniger Zeit, Kernen zu bilden und Gas aufzunehmen. Besonders bei massereichen Planeten könnte dies die Endmasse limitieren.

Ausblick

Künftige Beobachtungen sollen die Ausströmungen genauer kartieren und deren Abhängigkeit vom Sternalter untersuchen. Die Ergebnisse tragen dazu bei, theoretische Modelle der Planetbildung zu verfeinern und die Vielfalt beobachteter Exoplaneten besser zu erklären.

Häufige Fragen

Wie beobachtet JWST das Gas in protoplanetaren Scheiben?

Das Teleskop misst Infrarotstrahlung, die von kaltem Gas in den Scheiben ausgeht, und kann damit Ausströmungen nachweisen.

Warum ist das verfügbare Gas für die Planetbildung begrenzt?

Das Gas wird durch Sternwind und Ausströmungen abgeführt beziehungsweise chemisch gebunden, sodass es nicht unbegrenzt zur Akkretion steht.

Welche Auswirkungen hat ein schnelleres Gasverschwinden auf entstehende Planeten?

Planeten haben weniger Zeit, feste Kerne zu bilden und Gas aufzunehmen, was insbesondere die Masse von Gasriesen verringern kann.