Jupiter und die Perseiden 2028
Der Perseidenstrom, der jedes Jahr Mitte August die Nachthimmel mit zahlreichen Sternschnuppen verziert, entsteht aus Staubteilchen des Kometen 109P/Swift‑Tuttle. Während die Erde diese Teilchenströmung durchquert, verbrennen sie in der Atmosphäre und erzeugen das bekannte Phänomen der Perseiden.
Astronomen untersuchen seit längerem, wie die Gravitation großer Planeten den Staubstrom beeinflussen kann. Insbesondere Jupiter, mit seiner starken Anziehungskraft, ist in der Lage, Teile des Stroms zu verdichten oder zu verstreuen, wodurch lokale Ausbrüche möglich werden.
Für das Jahr 2028 deuten Berechnungen darauf hin, dass Jupiter den Perseidenstrom in einer Weise lenken könnte, die zu einer erhöhten Teilchendichte führt, wenn der Strom seinen Höhepunkt erreicht. Dies könnte zu einem ausgeprägteren Meteorausbruch führen, wobei mehr Sternschnuppen pro Stunde sichtbar wären als in durchschnittlichen Jahren.
Obwohl die Vorhersagen auf Modellrechnungen beruhen, bleibt die genaue Intensität abhängig von feinen Details der Stromstruktur und der genauen Position Jupiters zum Zeitpunkt des Maximums. Beobachtungskampagnen sind geplant, um das Ereignis zu dokumentieren und die Modelle weiter zu verfeinern.