Übung vor der bemannten Rückkehr zum Mond
Die US-Raumfahrtbehörde hat ein Stufenkonzept entwickelt, um das Risiko der ersten bemannten Mondlandung seit Apollo zu verringern. Demnach soll im Jahr 2027 eine Demonstrationsmission namens Artemis III stattfinden, die den Weg für die eigentliche Landung im Jahr 2028 ebnen soll.
Im Rahmen dieses Vorhabens trainieren Bodenkontrolleure sowie Astronauten in der Umlaufbahn das Andocken und Rendezvous zwischen dem Orion-Raumschiff und von privaten Anbietern entwickelten Landesystemen für Menschen. Diese Übung dient dazu, Abläufe zu erproben, bevor tatsächliche Besatzungen zum Mond fliegen.
Weitere unbemannte Tests am Mond
Neben dem orbitalen Demonstrationsflug sind zusätzliche automatische Testmissionen in Mondnähe vorgesehen. Die dabei gewonnenen Messwerte und Betriebserfahrungen fließen in die Vorbereitung der bemannten Artemis-III-Landung ein.
- Demonstrationsmission 2027 zum Üben von Kopplungen
- Orion und kommerzielle Landefähren im Fokus
- Bemannte Landung aktuell für 2028 geplant
- Unbemannte Mondtests liefern ergänzende Daten
Mit diesem schrittweisen Ansatz sollen technische und operative Hürden frühzeitig erkannt werden, damit die erste Crew sicher auf der lunaren Oberfläche abgesetzt werden kann.