In einem neuen Forschungsprojekt der University of Florida untersucht ein Team unter Leitung von Victoria M. Miller, Ph.D., die Anwendung von Lasern zur Herstellung von Strukturen auf dem Mond. Das Ziel ist es, vorhandene Ressourcen wie regolithisches Material zu nutzen und in glasähnliche Substanzen umzuwandeln, die anschließend mit laserbasierten Verfahren geformt werden können.
Der Ansatz basiert auf Laserforming, einer Technik, bei der Materialien ohne physischen Kontakt durch gezielte Wärmeeinwirkung gebogen werden. Durch diese Methode könnten Astronauten komplexe Bauteile aus lokalen Rohstoffen herstellen, ohne schwere Werkzeuge oder große Transportmengen mitbringen zu müssen.
Die aktuelle Forschungsphase konzentrierte sich auf die Optimierung der Laserparameter und die Untersuchung der strukturellen Integrität der erzeugten Bauteile. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Technik stabile, leichtgewichtige Strukturen erzeugen kann, die für Habitatsmodule oder Kommunikationsantennen geeignet sind.
Die Ergebnisse sollen in einem kommenden Bericht veröffentlicht werden, der die Machbarkeit und die potenziellen Einsatzbereiche der Technologie detailliert darstellt. Die Entwickler hoffen, dass ihr Ansatz dazu beitragen kann, die Logistik von Mondmissionen zu vereinfachen und die Unabhängigkeit von der Erde zu erhöhen.