Erklärung des Lucid-CEO zu Insolvenzgerüchten
Silvio Napoli, der Chief Executive Officer des Elektrofahrzeugbauers Lucid, hat Berichte über eine angebliche bevorstehende Insolvenz des Unternehmens als völlig haltlos bezeichnet. In einer Stellungnahme distanzierte er sich von entsprechenden Spekulationen, die nach einem Medienbericht über die Zusammenarbeit mit der Beratungsgesellschaft AlixPartners aufgekommen waren.
Die genannte Beraterfirma sei lediglich dabei, das Unternehmen bei der Planung künftiger Schritte zu unterstützen, so Napoli. Er betonte, die Darstellung einer kurz bevorstehenden Bankrotterklärung sei „so weit entfernt von den Tatsachen“. Eine solche Entwicklung sei nicht Gegenstand der aktuellen Überlegungen.
Auswirkungen auf den Aktienmarkt
Die Veröffentlichung des ursprünglichen Berichts hatte am Vortag spürbare Folgen an der Wall Street. Anleger reagierten verunsichert, woraufhin die Aktie des Herstellers zeitweise deutlich an Wert verlor. Das Ausmaß des Rückgangs wurde durch die Meldung über die angeblichen internen Prüfungen ausgelöst.
- Lucid arbeitet mit AlixPartners an strategischen Optionen
- CEO Napoli dementiert Pleitegerüchte ausdrücklich
- Aktienkurs sank infolge der Spekulationen deutlich
Das Management sieht die finanzielle Lage des Unternehmens nicht durch eine akute Existenzbedrohung gekennzeichnet. Weitere Details zu den mit AlixPartners abgestimmten Maßnahmen wurden nicht öffentlich mitgeteilt.