Ein internationaler Team von Astronomen hat einen außergewöhnlich magnetischen Stern ins Visier genommen, der möglicherweise ein seit etwa 90 Jahren bestehendes Rätsel klären könnte. Die Frage, ob leerer Raum wirklich völlig leer ist, beschäftigt Physiker seit den frühen Tagen der Quantenmechanik.
Die Forschenden erklären, dass sie astronomische Objekte nicht nur beobachten, sondern sie als Werkzeuge einsetzen, um fundamentale Prinzipien der Physik zu prüfen. Dabei steht der starke Magnetfeld des Sterns im Fokus, das Auswirkungen auf das umgebende Vakuum haben könnte.
Erste Beobachtungen deuten darauf hin, dass das Vakuum in der Nähe des Sterns Eigenschaften zeigt, die auf eine nicht ganz leere Struktur hindeuten. Sollte sich dies bestätigen, könnten neue Einsichten in Quantenfluktuationen und die Struktur des Raumszeitkontinuums gewonnen werden.