Astronomie & Universum

Messier 64 – Das Schwarze-Auge-Galaxien‑Composite von Hubble und James‑Webb

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Messier 64 – Das Schwarze-Auge-Galaxien‑Composite von Hubble und James‑Webb
KI-generierte Illustration
Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell auf Basis öffentlicher Quellen aufbereitet.

Ein kombiniertes Bild aus zwei Weltraumteleskopen

Am 20. März 2026 wurde ein zusammengesetztes Bild der Galaxie Messier 64 veröffentlicht. Die Aufnahme verbindet Infrarotdaten des James‑Webb‑Space‑Telescope (JWST) mit den ultravioletten, sichtbaren und nah‑infraroten Aufnahmen des Hubble‑Space‑Telescope (HST). Durch die Kombination beider Datensätze entsteht ein besonders detailreiches Bild, das die Struktur der Galaxie über ein breites Spektrum von Wellenlängen hinweg abbildet.

Infrarot‑Einblicke des JWST

Der JWST erfasste Messier 64 im nah‑ und mittleren Infrarot. Diese Wellenlängen dringen durch Staubwolken und ermöglichen die Sicht auf kühle Sternentstehungsregionen sowie auf die Verteilung von Molekülgas. Das Ergebnis ist ein Bild, das die verborgenen Strukturen der Galaxie offenlegt, die im optischen Licht nicht erkennbar sind.

UV‑ und Sichtbarkeitsdaten des HST

Das Hubble‑Teleskop lieferte Aufnahmen im ultravioletten, sichtbaren und nah‑infraroten Bereich. Diese Daten zeigen die heißen, jungen Sterne und die leuchtenden Spiralarmen der Galaxie. In Kombination mit den Infrarotbildern entsteht ein umfassendes Bild, das sowohl die jungen Sternpopulationen als auch die älteren, kälteren Regionen darstellt.

Besonderheiten von Messier 64

  • Die Galaxie besitzt einen markanten, dunklen Staubring, der ihr den Namen "Black Eye" verleiht.
  • Messier 64 ist ein Spiralgalaxientyp mit einer ausgeprägten zentralen Verdickung.
  • Die Kombination von UV‑ und Infrarotdaten liefert neue Hinweise auf die Sternentstehungsrate im Inneren der Galaxie.

Durch die Zusammenarbeit von Hubble und James Webb wird die astronomische Forschung weiter vorangetrieben, indem unterschiedliche Wellenlängenbereiche zusammengeführt werden, um ein vollständigeres Bild kosmischer Strukturen zu erhalten.

Häufige Fragen

Warum heißt Messier 64 "Black Eye Galaxy"?

Der Name stammt von dem auffälligen, dunklen Staubring, der vor dem hellen Kern der Galaxie liegt und wie ein schwarzes Auge wirkt.

Welche Wellenlängenbereiche wurden für das Bild verwendet?

Der James‑Webb lieferte Nah‑ und Mittel‑Infrarotdaten, während Hubble UV‑, sichtbare‑ und Nah‑Infrarotaufnahmen beitrug.

Welche neuen Erkenntnisse liefert das Composite‑Bild?

Es ermöglicht eine simultane Sicht auf junge, heiße Sterne und kühle, staubverhüllte Sternentstehungsregionen, was die Sternentstehungsrate besser quantifizierbar macht.