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Wasser auf dem Mond stammt wohl größtenteils aus dem Inneren

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Wasser auf dem Mond stammt wohl größtenteils aus dem Inneren
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Langjährige Annahme vom trockenen Mond

Jahrzehntelang untersuchten Wissenschaftler auf der Erde eine Vielzahl von Mondgesteinen. Aus diesen Analysen entstand das verbreitete Bild eines nahezu wasserfreien Himmelskörpers, der nur verschwindend geringe Mengen an Feuchtigkeit enthalten sollte.

  • LCROSS-Mission der NASA lieferte 2009 neue Daten
  • Nachweis von Wassereis in dauerhaft beschatteten Polregionen
  • Frühere Sichtweise des Mondes als anhydrisch galt als kanonisch

Wende durch Messflug 2009

Die eingespielte Lehrmeinung geriet im Jahr 2009 ins Wanken. Damals gewannen Instrumente des Lunar Crater Observation and Sensing Satellite der US-Raumfahrtbehörde Messwerte, die auf Vorkommen von Wassereis in den permanent verdunkelten Zonen nahe der Mondpole hindeuteten. Diese Areale werden als Permanently Shadowed Regions bezeichnet.

Beobachter und Forscher stuften die Entdeckung als bedeutenden Wendepunkt ein. Seitdem gilt als wahrscheinlich, dass ein beträchtlicher Anteil des Mondwassers nicht an der Oberfläche lagert, sondern chemisch gebunden tief im Inneren des Trabanten verbleibt.

Häufige Fragen

Was galt früher über den Mond und Wasser?

Man nahm auf Basis von Gesteinsanalysen an, der Mond sei nahezu wasserfrei.

Was änderte sich 2009?

Die LCROSS-Mission lieferte Daten, die Wassereis in dauerhaft beschatteten Polregionen belegten.