Mars & Mond

Most of the Moon's water likely remains chemically bound in its deep interior

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Most of the Moon's water likely remains chemically bound in its deep interior
KI-generierte Illustration
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Überblick

Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Mond nur geringe Mengen an freiem Wasser besitzt. Neben dem möglichen Eis in dauerhaft schattierten Polarkratern befindet sich der überwiegende Teil des Wassers wahrscheinlich in tiefen Schichten des Mondinneren chemisch gebunden.

Beweise und Messungen

Analysen von Gesteinsproben der Apollo-Missionen sowie Daten von Orbiterinstrumenten wie dem Lunar Reconnaissance Orbiter zeigen erhöhte Konzentrationen von Hydroxyl und anderen wasserhaltigen Mineralien im Untergrund. Diese Signale lassen sich am besten durch Wasser erklären, das in Kristallgittern von Silikaten oder in Glas eingeschlossen ist.

Bedeutung für zukünftige Missionen

Wenn das Wasser tatsächlich im Inneren verankert ist, müsste es zunächst durch Erhitzen oder chemische Prozesse freigesetzt werden, bevor es für Lebenssupport oder Treibstoffproduktion genutzt werden kann. Dies erhöht den technischen Aufwand gegenüber der einfachen Gewinnung von Eis aus Oberflächenablagerungen.

Ausblick

Weitere Untersuchungen, etwa mit Bohrmissionen oder seismischen Studien, sollen die genaue Menge und Bindungsform des inneren Wassers bestimmen. Erst dann lässt sich abschätzen, wie groß das Potenzial des Mondes als Ressourcenquelle wirklich ist.

Häufige Fragen

Warum ist das Wasser im Mondinneren chemisch gebunden?

Es liegt wahrscheinlich in Mineralien wie Hydroxyl oder in Glas eingeschlossen, das bei der Entstehung des Mondes entstanden ist.

Könnte das gebundene Wasser zukünftig genutzt werden?

In Prinzip könnte es durch Erhitzen freigesetzt werden, doch die erforderlichen Energieaufwände sind derzeit hoch.

Gibt es sonst noch Wasser auf dem Mond?

Neben dem gebundenen Innenwasser gibt es eventuell Eis in dauerhaft schattierten Kratern nahe den Polen.