Audit legt zukünftigen Bedarf an bemannten Flügen offen
Die NASA hat in einem aktuellen Prüfbericht festgestellt, dass bis zum Jahr 2030 zusätzliche Astronautenflüge zur Internationalen Raumstation (ISS) erforderlich sein werden, um die geplanten Missionsziele zu erreichen. Der Bericht betont, dass die derzeitige Kapazität nicht ausreicht, um das angestrebte Flugprogramm zu unterstützen.
Starliner im Fokus der Untersuchung
Im Zentrum des Audits steht Boeings wiederverwendbares Raumschiff Starliner, das seit seiner ersten unbemannten Testmission immer wieder Verzögerungen und technische Probleme erlebt hat. Das Audit identifiziert mehrere offene Punkte, darunter die Zuverlässigkeit der Antriebssysteme, die Integration von Sicherheitseinrichtungen und die Einhaltung von Zertifizierungsanforderungen.
Auswirkungen auf die NASA-Planung
Die Ergebnisse des Audits zwingen die NASA, ihre Beschaffungsstrategie zu überdenken und mögliche Alternativen zu prüfen, um die geplanten Flüge sicherzustellen. Dazu gehören die verstärkte Nutzung von SpaceX‑Crew‑Dragon und die mögliche Verlängerung von Verträgen mit internationalen Partnern.
Zeithorizont für die Wiederaufnahme von Astronautenflügen
Obwohl das Audit keinen konkreten Termin für den Wiedereinstieg des Starliner nennt, wird deutlich, dass umfangreiche Tests und Zertifizierungsverfahren bis mindestens 2026 abgeschlossen sein müssen, um den Zeitplan für 2030 einhalten zu können.
Weiteres Vorgehen
- Intensivierte Überwachung der Entwicklungsmeilensteine
- Zusätzliche Finanzmittel für Testprogramme
- Koordination mit anderen US‑Raumfahrtpartnern