Der Vorsitzende der National Aeronautics and Space Administration (NASA) hat angekündigt, dass ein neuer Start für die Blue Origin‑Rakete New Glenn notwendig ist, um die Zeitpläne der Artemis‑Mission einzuhalten. Die Forderung folgt auf die Explosion eines Teststarts, die die Rakete zerstörte und den Startschleppplatz 36 beschädigte.
Verzögerungen im Artemis‑Programm
Die Artemis‑Mission soll die erste bemannte Mondlandung seit den Apollo‑Abenteuern durchführen. Die NASA hat sich verpflichtet, die Landung bis 2025 durchzuführen. Der Ausfall des New Glenn-Tests hat die Fristen jedoch gefährdet, da die Rakete als Trägerrakete für die Mondlander von Blue Origin vorgesehen war.
Reaktion von Blue Origin
Blue Origin hat die Explosion als „unvorhersehbare technische Störung“ bezeichnet und betont, dass das Unternehmen die notwendigen Maßnahmen ergreift, um die Sicherheit zu gewährleisten. Das Unternehmen arbeitet an einer neuen Testphase, um die Zuverlässigkeit der Rakete zu bestätigen.
Ausblick
Die NASA erwartet, dass ein erneuter Start innerhalb der nächsten Monate erfolgt, um die Artemis‑Frist einzuhalten. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen bleibt entscheidend für den Erfolg des Mondprogramms.