Ein neuer Ansatz zur Planetensuche
Das Weltraumteleskop TESS, das von der US-Raumfahrtbehörde betrieben wird, verwendet ein Verfahren, das die Effekte der Allgemeinen Relativitätstheorie berücksichtigt, um subtile Signale von fernen Himmelskörpern zu identifizieren.
Wie Einstein zur Entdeckung beitrug
Durch die Berücksichtigung von Zeitdilatation und Lichtablenkung konnten Wissenschaftler die Lichtkurven von Sternen genauer analysieren und ein periodisches Absinken erkennen, das auf einen bislang verborgenen Planeten hindeutet.
Details zum neu gefundenen Exoplaneten
Der Planet umkreist einen sonnenähnlichen Stern in einer Entfernung von etwa 200 Lichtjahren. Erste Schätzungen deuten auf eine Größe vergleichbar mit der Erde und eine Umlaufzeit von rund 30 Tagen hin.
Bedeutung für die Exoplanetenforschung
Die Methode eröffnet die Möglichkeit, weitere kleine Planeten zu entdecken, die bisher im Rauschen der Daten untergegangen sind. Sie ergänzt bestehende Techniken wie die Transit- und Radialgeschwindigkeitsmessung.
Ausblick
- Weiterführende Analysen sollen die atmosphärischen Eigenschaften des Planeten prüfen.
- Das Verfahren wird künftig auf das gesamte TESS-Archiv angewendet.
- Erwartet wird eine Zunahme von Entdeckungen kleiner, erdähnlicher Welten.