Projekt nach Verzögerungen gestoppt
Die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA und das privatrechtliche Raumfahrtunternehmen Draper haben ihre Zusammenarbeit an einer geplanten Mondlandemission beendet. Wie beiden Seiten mitteilten, wurde die Entscheidung aufgrund deutlicher Verzögerungen bei der Konstruktion und Fertigung der vorgesehenen Landekapsel getroffen.
Hintergrund der Zusammenarbeit
Das Vorhaben war Teil von NASAs Bestrebungen, private Partner stärker in die Erkundung des Mondes einzubinden. Draper sollte im Rahmen eines entsprechenden Auftrags ein Landefahrzeug entwickeln, das wissenschaftliche Nutzlasten auf der Mondoberfläche absetzen würde. Die technische Umsetzung zog sich jedoch über einen längeren Zeitraum hin, ohne dass die notwendigen Meilensteine fristgerecht erreicht werden konnten.
- NASA und Draper waren vertraglich für eine Mondlandemission gebunden
- Die Entwicklung der Landekapsel verzögerte sich erheblich
- Die Mission wurde daraufhin von beiden Parteien offiziell beendet
Über die genauen finanziellen Auswirkungen sowie mögliche Nachfolgeprojekte wurde bislang nicht öffentlich informiert. Die Einstellung des Projekts erfolgte im gegenseitigen Einvernehmen und stellt keine unmittelbare Gefährdung anderer Mondprogramme der Behörde dar.
Konsequenzen für die private Raumfahrt
Der Schritt verdeutlicht die Schwierigkeiten, die bei der Übertragung komplexer Raumfahrtaufgaben auf private Anbieter immer wieder auftreten können. Ob und in welcher Form Draper künftig an NASA-Programmen beteiligt wird, bleibt derzeit offen.