Satelliten & Kommunikation

Neuer CRASH-Clock misst Kollisionen von Satelliten in Echtzeit

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Neuer CRASH-Clock misst Kollisionen von Satelliten in Echtzeit
KI-generierte Illustration
Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell auf Basis öffentlicher Quellen aufbereitet.

Ein neues Instrument zur Risikoabschätzung

Wissenschaftler haben ein System entwickelt, das die Wahrscheinlichkeit von Zusammenstößen zwischen aktiven Satelliten und Trümmern im Erdorbit berechnet. Der sogenannte CRASH‑Clock liefert Echtzeit‑Schätzungen, wie schnell das Risiko für einzelne Raumfahrzeuge ansteigt.

Wie das Modell funktioniert

Der Algorithmus kombiniert aktuelle Bahndaten von Tausenden von Objekten mit statistischen Modellen für die Entstehung neuer Trümmer. Dabei wird die relative Geschwindigkeit der Objekte berücksichtigt, die im Orbit häufig mehrere Kilometer pro Sekunde beträgt.

Beispielhafte Auswirkungen

Ein hypothetischer Aufprall eines etwa puckgroßen Trümmerstücks auf einen Starlink‑Satelliten mit einer Relativgeschwindigkeit von rund 10 km/s würde einer Energie von etwa 2 kg TNT entsprechen – vergleichbar mit einem voll beladenen LKW, der 100 km/h fährt.

Folgen für die Raumfahrtindustrie

Die Ergebnisse des CRASH‑Clocks verdeutlichen, dass das Risiko von Kollisionen nicht nur steigt, sondern sich beschleunigt. Betreiber von Satellitenkonstellationen müssen daher verstärkt in aktive Ausweichmanöver und in die Beseitigung von Altlasten investieren.

Ausblick

Das Tool soll künftig in die tägliche Missionsplanung von Unternehmen und Raumfahrtbehörden integriert werden, um rechtzeitig Gegenmaßnahmen zu ermöglichen und die Sicherheit im erdnahen Weltraum zu erhöhen.

Häufige Fragen

Wie genau misst der CRASH‑Clock das Kollisionsrisiko?

Er kombiniert aktuelle Bahndaten von Tausenden von Objekten mit statistischen Modellen für Trümmerentstehung und berechnet die relative Aufprallgeschwindigkeit.

Welche Maßnahmen können Betreiber ergreifen?

Aktive Ausweichmanöver, verbesserte Überwachung und die Beseitigung von Altlasten im Orbit.

Für welche Satelliten ist das System besonders relevant?

Für alle aktiven Satelliten, insbesondere für große Konstellationen wie Starlink, die in stark frequentierten Umlaufbahnen operieren.