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Neuer Plasmaantrieb nutzt nur die dünne Luft der Höhe

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Neuer Plasmaantrieb nutzt nur die dünne Luft der Höhe
KI-generierte Illustration
Dieser Beitrag wurde KI-gestützt erstellt und redaktionell auf Basis öffentlicher Quellen aufbereitet.

Vorteile sehr niedriger Umlaufbahnen

Satelliten, die zwischen 100 und 450 Kilometern Höhe kreisen, profitieren von schärferen Bildern, geringerem Energiebedarf für Kommunikation und Radar sowie einem natürlichen Aufräumeffekt durch den atmosphärischen Widerstand, der defekte Objekte aus der Bahn zieht.

Funktionsweise des neuen Plasmaantriebs

Der vorgeschlagene Antrieb ionisiert die escasen Moleküle der Restatmosphäre und beschleunigt das entstehende Plasma mit elektrischen Feldern. Dadurch entsteht Schub, ohne dass Treibstoff mitgeführt werden muss. Das System nutzt also praktisch nur die vorhandene Luft als Reaktionsmasse.

Testphase und Ausblick

Erste Bodentests zeigen, dass der Triebwerk bei Dichten von etwa 10⁻⁹ kg/m³ ausreichend Schub erzeugt, um die Bahnhöhe zu halten. Die Entwickler planen, ein Demonstratorsatellit bis 2027 in eine Umlaufbahn von 250 km zu bringen, um die Langzeitstabilität unter wechselnden Sonnenbedingungen zu prüfen. Sollte die Technik erfolgreich sein, könnten zukünftige Erdbeobachtungs- und Kommunikationskonstellationen erheblich leichter und kostengünstiger werden.

Häufige Fragen

Wie erzeugt der Plasmaantrieb Schub ohne Treibstoff?

Er ionisiert die escasen Moleküle der Restatmosphäre und beschleunigt das Plasma mit elektrischen Feldern, wodurch Schub entsteht.

Welche Höhenbereich wird für die Technologie angestrebt?

Der Antrieb ist für sehr niedrige Erdumlaufbahnen zwischen 100 und 450 Kilometern vorgesehen.

Welche Herausforderungen müssen noch gelöst werden?

Die Schwankungen der atmosphärischen Dichte wegen Tageszeit und Sonnenaktivität sowie die Haltbarkeit der Bauteile im korrosiven Umfeld sind noch zu untersuchen.