Die US-amerikanische Firma Rocket Lab hat in einer Einreichung bei der Securities and Exchange Commission (SEC) bekannt gegeben, dass das geplante Startfenster für die Erstmission ihrer Neutron-Rakete zunehmend eingeschränkt wird. Die Mitteilung erfolgte im Vorfeld des quartalsweisen Investorengesprächs am 10. August.
Details zur SEC-Einreichung
In der Einreichung weist das Unternehmen darauf hin, dass fortlaufende Arbeiten an Triebwerk, Struktur und Bodensystemen die Terminplanung beeinflussen. Zwar bleibt das Zieljahr 2026 bestehen, doch die verfügbaren Startmöglichkeiten innerhalb dieses Jahres werden weniger.
Die Neutron-Rakete ist als mittelgroße, wiederverwendbare Trägerrakete konzipiert, die Nutzlasten von bis zu acht Tonnen in niedrige Erdumlaufbahn bringen soll. Aktuelle Tests konzentrieren sich auf das Triebwerk namens Archimedes sowie auf die Wiederverwendbarkeitskomponenten.
Branchenbeobachter sehen die Engpassentwicklung als Hinweis darauf, dass die technische Komplexität und die Lieferkettenbedingungen stärker ins Gewicht fallen als ursprünglich erwartet. Rocket Lab betont jedoch, dass die Entwicklung planmäßig voranschreitet und dass das Unternehmen weiterhin an den Meilensteinen arbeitet, die für den Erstflug notwendig sind.