Ein Blick hinter die Kulissen von "Star City"
In einem ausführlichen Interview berichten die Hauptdarsteller Ruby Ashbourne Serkis und Adam Nagaitis über ihre Erfahrungen beim Dreh der Apple‑TV‑Serie, die das sowjetische Wettlauf um die Raumfahrt thematisiert. Beide betonen, dass die Darstellung einer Zeit, in der das Überleben und der nationale Stolz eng miteinander verwoben waren, besondere Herausforderungen mit sich brachte.
Die Motivation der Figuren
Serkis erklärt, dass die Protagonistin zunächst von den harten Realitäten des sowjetischen Allprogramms überwältigt ist, aber im Laufe der Geschichte ein tieferes Verständnis für die Ideale des Landes entwickelt. Nagaitis ergänzt, dass sein Charakter ebenfalls zwischen persönlicher Gefahr und dem Wunsch, zum Fortschritt beizutragen, hin- und hergerissen ist.
Authentizität am Set
Um die Atmosphäre der 1960er‑Jahre authentisch wiederzugeben, wurden originale Kostüme, Requisiten und sogar Nachbildungen von Kontrollräumen verwendet. Die Schauspieler mussten sich zudem mit historischen Dokumenten auseinandersetzen, um die Denkweise der damaligen Ingenieure und Kosmonauten nachzuvollziehen.
Ein Spiegelbild der damaligen Gesellschaft
Beide Darsteller betonen, dass das Projekt nicht nur ein spannendes Weltraumabenteuer sei, sondern auch ein Porträt einer Gesellschaft, die sich in einem ständigen Überlebenskampf befand. Die Serie wirft ein Licht auf die psychologischen Belastungen, die mit dem Streben nach Weltraumdominanz verbunden waren.
Ausblick
Die Produktion von "Star City" soll im kommenden Jahr weitere Staffeln erhalten, wobei die Macher planen, noch tiefere Einblicke in die sowjetische Raumfahrtpolitik zu geben. Serkis und Nagaitis hoffen, dass das Publikum durch die Serie ein differenziertes Bild der damaligen Ära gewinnt.