Fehlzündung mehrerer Raptor-Antriebe
Am Donnerstag musste das Raumfahrtunternehmen SpaceX den für diesen Tag vorgesehenen dreizehnten Testflug seines Starship-Systems kurzfristig stoppen. Grund war, dass beim geplanten Startzeitpunkt vier der Raptor-Triebwerke nicht wie vorgesehen zündeten. Daraufhin griff die Bodenkontrolle ein und verhinderte den eigentlichen Liftoff.
Der Vorfall ereignete sich exakt zum sogenannten T-Zero, dem definierten Moment des geplanten Abhebens. Da nicht alle Haupttriebwerke des Booster-Unterbaus ihre Schubkraft entwickelten, war ein sicherer Start nicht möglich. Ein entsprechender Abbruch des Countdowns war die unmittelbare Konsequenz aus der fehlgeschlagenen Zündsequenz.
Informationen von Unternehmenschef
Elon Musk, der Leiter des Unternehmens, äußerte sich nach dem gescheiterten Versuch öffentlich zu der technischen Ursache. Er benannte den Ausfall der vier Triebwerke als Grund für den Stopp der Mission. Weitere Einzelheiten zu möglichen Reparaturen oder einem neuen Starttermin wurden zunächst nicht mitgeteilt.
- Vier Raptor-Triebwerke zündeten nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt
- Der Startabbruch erfolgte am Donnerstag unmittelbar vor dem Abheben
- Elon Musk bestätigte den Triebwerksdefekt als Ursache
Der Vorfall verdeutlicht die weiterhin bestehenden technischen Herausforderungen bei der Entwicklung des schwersten je gebauten Raketensystems. SpaceX wird die betroffenen Komponenten untersuchen müssen, bevor ein neuer Versuch unternommen werden kann.