Einleitung
Im Umfeld unseres Sterns, der Sonne, gibt es zahlreiche Objekte, die bislang kaum untersucht wurden. Neben bekannten Planeten und Asteroiden könnten ebenfalls Braune Zwerge in weiten Bahnen um die Sonne kreisen.
Warum Braune Zwerge wichtig sind
Braune Zwerge besitzen eine Masse, die zwischen der von Planeten und echten Sternen liegt. Ihre Nähe zu einem Stern ermöglicht es Forschern, das Alter des Zwerges über die Altersbestimmung des Sterns abzuleiten, was sonst nur schwer zu realisieren wäre.
Methoden zur Entdeckung
Mit hochpräzisen Radialgeschwindigkeitsmessungen und Direktabbildungen versuchen Wissenschaftler, geringe Gravitationssignale zu identifizieren, die auf Begleiter im äußeren Sonnensystem hindeuten. Zusätzlich kommen Infrarot‑Teleskope zum Einsatz, um die schwache Eigenstrahlung von Braunen Zwergen zu detektieren.
Erste Ergebnisse
Erste Analysen zeigen, dass einige bekannte Sterne in der Nachbarschaft der Sonne mit Braunen Zwergen verknüpft sind, die sich in sehr weiten, teils kreisförmigen Bahnen befinden. Diese Entdeckungen liefern Anhaltspunkte dafür, dass ähnliche Systeme auch um die Sonne existieren könnten.
Ausblick
Weitere Beobachtungen mit kommenden Weltraumteleskopen sollen die Häufigkeit und Verteilung von Braunen Zwergen im Sonnensystem genauer bestimmen. Die Erkenntnisse könnten Aufschluss über die Entstehungsgeschichte unseres eigenen Sternensystems geben.