Intensive Sonnenaktivität im Vorfeld des langen Wochenendes
In den letzten 24 Stunden verzeichnete die Sonne zehn einzelne Flares, die von verschiedenen Observatorien registriert wurden. Die Ereignisse reichten von schwachen C‑Klassen bis hin zu mittleren M‑Klassen, wobei keiner der Flares die Schwelle zu einem X‑Klasse‑Ereignis überschritt.
Mehrere koronale Massenauswürfe auf Kurs
Gleichzeitig wurden drei koronale Massenauswürfe (CMEs) identifiziert, die sich in Richtung Erde bewegen. Die Vorhersagemodelle der NOAA und ESA gehen von Ankunftszeiten zwischen 48 und 72 Stunden aus. Bei Eintritt in das Magnetfeld der Erde könnten die Auswürfe geomagnetische Stürme der Stufe G1 bis G2 auslösen, was als leichtes bis mäßiges Unwetter eingestuft wird.
Auswirkungen auf das Nordlicht
Ein solches geomagnetisches Umfeld erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Polarlicht weiter südlich sichtbar wird, etwa im nördlichen Deutschland, Skandinavien und den baltischen Staaten. Beobachter am Wochenende des 4. Juli könnten daher mit intensiveren Aurora‑Darstellungen rechnen, sofern klare Himmel herrschen.
Empfehlungen für Weltraumwetter‑Interessierte
- Verfolgen Sie Echtzeit‑Updates von NOAA Space Weather Prediction Center.
- Nutzen Sie lokale Aurora‑Prognose‑Apps für genaue Sichtbarkeitskarten.
- Beachten Sie mögliche Störungen im Hochfrequenz‑ und Satelliten‑Kommunikationsbereich.