Neues Fertigungsverfahren für den Cybercab
Tesla arbeitet seit mehreren Jahren daran, den traditionellen Lackierprozess in der Fahrzeugproduktion zu ersetzen. Der Schritt, bei dem Fahrzeuge lackiert werden, ist nicht nur kostenintensiv, sondern beansprucht viel Platz und verursacht erhebliche Umweltbelastungen.
Reaktions-Injektionsformung (RIM) als Alternative
Im Rahmen des Cybercab-Projekts hat das Unternehmen auf X angekündigt, ein Verfahren namens Reaction Injection Molding (RIM) zu verwenden. Dabei wird die Farbe bereits während der Formgebung in das Kunststoffpanel eingearbeitet, sodass ein nachträgliches Lackieren überflüssig wird.
Vorteile des Verfahrens
- Reduzierung von Material- und Energieverbrauch
- Verminderung von Emissionen durch Wegfall von Lackierchemikalien
- Einsparung von Produktionsfläche, da Lackierstraßen entfallen
Durch die Integration der Farbe in das Bauteil selbst kann Tesla nicht nur Kosten senken, sondern auch die Lieferkette vereinfachen und die Umweltbilanz seiner Fahrzeuge verbessern.
Ausblick für zukünftige Modelle
Obwohl das Verfahren zunächst beim Cybercab eingesetzt wird, plant Tesla, die Technologie auf weitere Modelle zu übertragen. Die Firma sieht darin einen Schritt hin zu einer nachhaltigeren Fahrzeugproduktion, der langfristig die gesamte Automobilindustrie beeinflussen könnte.