Direkte Kundenkampagne von Tesla
Der Elektroautohersteller hat in New Jersey eine E‑Mail‑Aktion gestartet, um seine Fahrzeughalter über aktuelle Gesetzesvorhaben zu informieren. In der Nachricht wird auf den Senatsentwurf S.1677 sowie den Abgeordnetenentwurf A.3968 verwiesen, die gemeinsam ein dreijähriges Pilotprogramm für autonome Fahrzeuge einführen sollen.
Inhalt der Gesetzentwürfe
Beide Vorlagen sehen vor, dass Unternehmen, die fahrerlose Fahrzeuge testen wollen, umfangreiche Auflagen erfüllen müssen. Dazu gehören unter anderem Vorgaben zur Datenerfassung, strenge Sicherheitsprüfungen und die Verpflichtung, jederzeit einen menschlichen Fahrer bereitzuhalten. Kritiker befürchten, dass diese Bedingungen die Einführung von Robotaxis in New Jersey praktisch unmöglich machen könnten.
Teslas Bedenken
In der Mitteilung betont Tesla, dass die geplanten Regelungen die Weiterentwicklung und den breiten Einsatz vollautonomer Fahrzeuge behindern würden. Das Unternehmen warnt, dass die Vorgaben nicht nur die Technologieentwicklung verlangsamen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Region im Bereich autonomer Mobilität schwächen könnten.
Reaktion der Gesetzgeber
Die Gesetzesentwürfe befinden sich derzeit im Gesetzgebungsprozess. Befürworter argumentieren, dass die Auflagen notwendig seien, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und das Vertrauen in neue Technologien zu stärken. Der Senat und die Generalversammlung von New Jersey haben bislang keine endgültige Entscheidung getroffen.
Aufruf zum Handeln
Tesla fordert seine Kunden auf, sich aktiv gegen die Vorlagen zu positionieren, indem sie Kontakt zu ihren lokalen Abgeordneten aufnehmen und ihre Bedenken äußern. Das Unternehmen stellt dafür Vorlagen für E‑Mails und Telefonate bereit, um den Dialog mit den Gesetzgebern zu erleichtern.