Verhaftung und Anklage
Der 45‑jährige Michael Butler aus Texas wurde am Mittwoch von der örtlichen Polizei festgenommen und wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Der Vorwurf resultiert aus einem Verkehrsunfall, bei dem sein Tesla Model 3 gegen ein Einfamilienhaus prallte und dabei eine im Haus lebende Frau tödlich verletzte.
Unfallhergang
Nach Angaben der Ermittler ereignete sich der Unfall im vergangenen Monat. Das Fahrzeug fuhr mit hoher Geschwindigkeit die Einfahrt des Hauses entlang, überschlug die Schwelle und schlug in das Wohnzimmer ein, wo die 68‑jährige Bewohnerin sich zu diesem Zeitpunkt aufhielt.
Behauptung des Fahrers
Butler gab gegenüber den Ermittlern an, das Auto habe sich im Autopilot‑Modus befunden und er habe die Situation nicht kontrollieren können. Er wies damit die Verantwortung auf die von Tesla bereitgestellte Selbstfahrfunktion.
Technische Analyse
Unabhängige Auswertungen der Fahrzeugdaten, die von Tesla bereitgestellt wurden, zeigen jedoch, dass Butler den Autopiloten aktiv deaktivierte und das Fahrzeug manuell steuerte, bevor es die Hauswand erreichte. Die Telemetriedaten belegen, dass die Lenkbefehle und die Beschleunigungswerte nicht mit dem Autopilot‑Modus übereinstimmen.
Rechtliche Schritte
Nach seiner Festnahme wurde Butler im Bezirksgefängnis von Harris County registriert. Die Anklage wegen fahrlässiger Tötung sieht eine mögliche Haftstrafe von bis zu zehn Jahren vor. Die Ermittlungen dauern an, wobei weitere Details zum genauen Unfallhergang und möglichen technischen Fehlfunktionen noch geprüft werden.