Vielfalt im Einfluss der Gezeiten
Im Bijagós-Archipel vor der Küste von Guinea-Bissau prägen weite Schlammflächen, sandige Küstenstreifen und Mangrovenwälder den Lebensraum. Diese von den Gezeiten geformten Zonen bieten einer großen Zahl an Lebewesen Schutz und Nahrung.
Beobachtungen zeigen, dass insbesondere wandernde Watvögel die Region als Rastplatz nutzen. Die wechselnden Wasserstände legen Nahrungsgründe frei, die von den Zugvögeln während ihrer Reisen genutzt werden.
- Schlammflächen als Nahrungshabitat für Zugvögel
- Sandstrände als Nestplätze für Meeresschildkröten
- Mangroven als Brut- und Schutzraum für Küstenfauna
Darüber hinaus kommen in den Gewässern und an den Stränden der Inselgruppe beachtliche Populationen von Meeresschildkröten vor. Die Kombination aus unterschiedlichen Küstenökosystemen trägt zur hohen biologischen Vielfalt des Archipels bei.
Die Bedeutung des Gebiets für den Erhalt wandernder Arten unterstreicht den Wert solcher küstennahen Landschaften. Schutzmaßnahmen für diese Habitate sind relevant für den Fortbestand der dort beobachteten Tierarten.