Langfristige Überlebensfähigkeit von Pflanzen auf der Erde
Ein neues Modell zeigt, dass die Pflanzenwelt auf unserem Planeten noch etwa zwei Milliarden Jahre bestehen könnte, bevor sich veränderte Bedingungen zum Ende führen.
Der Antrieb dieser Entwicklung ist die steigende Helligkeit der Sonne, die ihre Energieausgabe über geologische Zeiträume hinweg um rund zehn Prozent pro Milliarde Jahre erhöht. Diese Zunahme führt zu einer allmählichen Erwärmung der Erdoberfläche und beeinflusst das Klima langfristig.
Die Forschenden haben die zukünftige Strahlungsentwicklung mit Klimamodellen gekoppelt und berechnet, wann die Durchschnittstemperaturen Werte erreichen, die für die Photosynthese vieler Landpflanzen zu hoch werden würden. Dabei berücksichtigten sie Rückkopplungen wie die Verdunstung von Wasser und die Veränderung des Treibhauseffekts.
Obwohl die Prognose einen großen Zeitraum lässt, betonen die Wissenschaftler, dass andere Faktoren – etwa menschliche Aktivitäten oder außergewöhnliche astronomische Ereignisse – den Zeitpunkt früher verschieben könnten. Das Modell dient somit als Obergrenze für die mögliche Dauer des pflanzlichen Lebens auf der Erde.