Starke Sonneneruption beeinträchtigt Funkkommunikation
Am frühen Morgen des 1. Juli wurde ein intensiver Sonnenflare der Klasse X1,1 von Weltraumwetter‑Observatorien registriert. Die Eruption ging mit einem koronalen Massenauswurf (CME) einher, der sich rasch in Richtung Erde ausbreitete.
Die elektromagnetischen Störungen, die durch den Flare und die nachfolgende CME verursacht wurden, führten zu weitreichenden Funkausfällen über weite Teile Nordamerikas. Besonders betroffen waren Kurzwellen‑ und Satellitenkommunikationsdienste, die für den Luftverkehr, Notfall‑ und Marinefunk unverzichtbar sind.
Die US-amerikanische Wetterbehörde NOAA bestätigte, dass die Radiostörungen in den betroffenen Regionen bis zu mehreren Stunden anhielten. Betreiber von Flug- und Schiffsradiosystemen wurden angewiesen, alternative Kommunikationswege zu nutzen.
- Flare‑Klasse: X1,1
- Begleitendes Phänomen: koronaler Massenauswurf
- Betroffene Region: Nordamerika
- Auswirkungen: Funkblackouts, Störungen im Satellitenverkehr
Experten betonten, dass solche Ereignisse zwar selten, aber für kritische Infrastrukturen potenziell gefährlich seien. Die Vorhersage und das Monitoring von Sonnenaktivität bleiben zentrale Aufgaben der Weltraumwetter‑Forschung.