Der James Webb Weltraumteleskop hat seine ersten wissenschaftlichen Daten geliefert, die einen Blick in das frühe Universum ermöglichen.
Die Entwicklung des Teleskops war von finanziellen Schwierigkeiten geprägt: Über 25 Jahre hinweg lagen die Kosten weit über dem ursprünglichen Ansatz und das Programm stand mehrmals vor der Streichung, insbesondere 2011, als der US‑Kongress knapp über die Fortsetzung abstimmte.
Die aktuellen Beobachtungen zeigen, dass massereiche, dichte Galaxien im jungen Kosmos intensiv ultraviolette Strahlung aussenden, die das umliegende Gas ionisiert und dadurch große Blasen aus heißem Plasma bildet.
Diese Strukturen beeinflussen die Temperatur und Dichte des intergalaktischen Mediums und bieten wichtige Hinweise darauf, wie die ersten Sterne und Galaxien das Universum nach dem Big Bang umgebaut haben.