Am 8. September 2004 ereignete sich ein ungewöhnlicher Vorfall im US-Bundesstaat Utah, als das Genesis-Raumschiff der NASA nach seiner Rückkehr zur Erde unkontrolliert aufschlug.
Die Mission hatte das Ziel, Partikel des Sonnenwinds einzufangen und sie zur Analyse zur Erde zurückzubringen. Dazu trug das Spacecraft ein spezielles Sammelgerät, das die Teilchen auf ultrareinen Scheiben sammelte.
Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre sollten Fallschirme das Fahrzeug abbremsen und eine sanfte Landung ermöglichen. Aufgrund eines Fehlers in der Auslösung der Fallschirme blieb das System inaktiv, sodass das Raumschiff mit hoher Geschwindigkeit auf den Boden traf und dabei stark beschädigt wurde.
Obwohl das Fahrzeug zerstört wurde, konnten Wissenschaftler Teile der Sammelplatten bergen und dennoch wertvolle Daten über die Zusammensetzung des Sonnenwins gewinnen. Das Ereignis führte zu einer gründlichen Untersuchung der Fallschirmsysteme und beeinflusste die Planung späterer Rückkehrmissionen.