Die Idee, dass Mondquakes zur Lokalisierung von Eis genutzt werden könnten, basiert auf der Annahme, dass seismische Wellen durch das Mondgestein reisen und dabei Veränderungen zeigen, die auf das Vorhandensein von Wasser hindeuten.
Durch die Messung dieser Vibrationen hoffen Forschende, die Lage von Eis in den dauerhaft schattigen Kratern am Südpol des Mondes zu bestimmen.
Ein erfolgreicher Nachweis würde zukünftige Mondmissionen unterstützen, indem er potenzielle Ressourcen für Trinkwasser, Sauerstoff und Treibstoff identifiziert.
Die Methode setzt darauf, dass sich die Ausbreitungseigenschaften von seismischen Wellen bei Eis unterscheiden von reinem Gestein, sodass Anomalien im Signal auf Eis hinweisen könnten.