Planetenbeobachtung rund um den Neumond
In den Nächten vor und nach dem Neumond am 14. Juni 2026 stehen die Sternenhimmelbedingungen besonders günstig für Hobbyastronomen. Ohne das helle Mondlicht lassen sich schwächere Himmelskörper deutlich besser erkennen.
Merkur und Venus in der Dämmerung
Kurz nach Sonnenuntergang erscheint Merkur tief am westlichen Horizont und ist für mehrere Stunden sichtbar, bevor er hinter dem Horizont verschwindet. Etwa eineinhalb Stunden später steigt Venus höher und bleibt bis tief in die Nacht hinein gut erkennbar.
Jupiter als nächtlicher Blickfang
Jupiter wird bereits in den frühen Abendstunden im südlichen Himmel sichtbar und erreicht im Verlauf der Nacht seine höchste Position. Mit bloßem Auge erscheint er als heller Lichtpunkt, während ein Fernglas die vier größten Galileischen Monde offenbart.
Weitere Highlights
- Klare Frühlingsluft reduziert atmosphärische Turbulenzen.
- Kein Lichtverschmutzungsproblem in ländlichen Beobachtungsgebieten.
- Begleitende Sternbilder wie Skorpion und Schütze bieten zusätzliche Orientierungspunkte.
Interessierte Beobachter sollten eine dunkle, wolkenfreie Nacht wählen und ein Fernglas oder Teleskop mit mindestens 50 mm Öffnung mitbringen, um die Details der Planeten und ihrer Monde zu erfassen.