Im August 2026 steht eine partielle Mondfinsternis bevor, bei der etwa 96 % des Monddurchmessers in den Erdschatten eintauchen wird. Dieses Ereignis tritt auf, wenn die Erde zwischen Sonne und Mond steht und nur ein Teil des Mondlichts blockiert wird.
Wie entsteht eine partielle Mondfinsternis?
Bei einer partiellen Mondfinsternis verläuft der Mond nur teilweise durch den Kernschatten (Umbra) der Erde. Der restante Teil bleibt im Halbschatten (Penumbra) oder außerhalb des Schattens, wodurch ein deutlich erkennbarer dunkler Bereich auf der Mondscheibe entsteht.
Sichtbarkeitsbedingungen
Die Finsternis ist überall dort zu sehen, wo der Mond zum Zeitpunkt des Ereignisses über dem Horizont steht. Die genaue Uhrzeit hängt von der Zeitzone des Beobachters ab, wobei die Dauer der partiellen Phase mehrere Stunden betragen kann.
- Geografische Lage des Beobachters
- Lokale Zeit und Zeitzone
- Wetterbedingungen und Himmelklarheit
Für die Beobachtung ist keine spezielle Schutzausrüstung erforderlich, da das Licht des Mondes niemals gefährlich stark wird. Ein Fernglas oder ein kleines Teleskop kann jedoch Details des schattigen Bereichs hervorheben.